Warum sollte man das Internetverhalten seines Kindes nicht überwachen?

Internetsicherheit für Kinder
Sicherheit für Kinder im Internet

Darf mein Kind ins Internet?

Wenn ich als Vater den Vorspann für einen Tatort oder einen ähnlichen Krimis in Vormittagsprogramm sehe, wird mit immer ganz anders, wenn ich daran denke, wie mein Kind die gezeigten Szenen aufnimmt.

Geht es um den Gebrauch des Internets, stellt sich mir die Frage, ab wann ich meinem Nachwuchs überhaupt erlauben soll, zu surfen. Das Netz ist ja nicht an Sendezeiten gebunden und allein die Bildersuche der Suchmaschinen enthält ja oft nicht altersgerechte Bilder.

Die andere Möglichkeit, wäre das Internetverhalten meines Kindes zu überwachen und so beruhigter zu sein. Aber Überwachung? Das kann doch auch keine Lösung sein, oder? Die nicht mit dem Kind besprochene Überwachung des Internetzuganges kann zum Vertrauensverlust führen. Also sollte man mit dem Kind offen über die Gefahren des Internets sprechen. Schließlich versteht das Kind ja auch, dass jeder Computer einen Virenschutz braucht.

 

Kinder und Internet – Keine Angst vor dem World Wide Web


Man kann und sollte sein Kind nicht vom Internet fernhalten. Aber der Nachwuchs braucht Sicherheit. Sicherheit bzw. Erfahrung im Umgang mit Computer und Medien und Sicherheit vor nicht altersgerechten Inhalten.

Und für letzteres tragen, gerade bei jüngeren Kinder, die Eltern die Verantwortung.

Der schnelle Zugriff auf Informationen und die Freiheit der Kommunikation wird in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Darüber hinaus sind die Kleinen teilweise schon versierter mit technischen Medien als mancher Erwachsene. Dann also Überwachung? Hier ist das Problem: Ich möchte meinem Kind nicht beibringen, dass es völlig in Ordnung ist, dass ein Erwachsener oder später auch der Staat, sein Privatleben überwacht. Ich kann mich ja nicht gegen Überwachung einsetzen und meinem Sprössling etwas Anderes vorleben.

 

Jugendschutz und Internet – eine friedliche Koexistenz


Ab dem sechsten Lebensjahr wird das Netz deutlich interessanter und Kinder nutzen es, um Spiele zu spielen, Musik zu hören oder mit Freunden zu kommunizieren. Ich finde es vernünftig, dies zu erlauben,
allerdings werde ich die Zeit auf rund 30 Minuten begrenzen.

Ich bin auch gern beim surfen dabei, denn man sollte die Kleinen bei den ersten Gehversuchen im Netz nicht allein lassen.
Damit es auch später nicht zu unerlaubten Downloads, Virenbefall oder dem Besuch von für Kinder ungeeigneten Seiten kommt, habe ich ein Jugendschutzprogramm installiert. Gute Programm sind beispielsweise  Mc Afee Family Protection oder Eblaster
. Der Vorteil ist, dass kindgerechte Seiten unterstützt und unpassende Inhalte gesperrt werden.

Zugleich ist es möglich, die Nutzung für minderjährige User zeitlich zu limitieren. Zudem wird auch ein Protokoll erstellt, das besuchte Seiten anzeigt. Dies sehe ich ein Stück weit kritisch und neige dazu, diese nicht einzusehen. Ich möchte mein Kind schließlich so erziehen, dass es stets mit mir über alles sprechen kann.
Für mich ist die Vorstellung, dass mein Kind in den Weiten des Internets unterwegs ist, auf diese Weise weniger bedrohlich geworden.

Das Elternprojekt Vätertreffpunkt bedankt sich für die Unterstützung in Form dieses Artikels bei Netzsieger.de.

Internetsicherheit für Kinder
Sicherheit für Kinder im Internet
Schöner Bericht. Und was gibt es sonst noch vom Vätertreffpunkt?

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1 Kommentar

  1. Medienerziehung ist wirklich sehr wichtig in der modernen Gesellschaft. Parental Control Software erlauben die Eltern alle Aktivitäten auf dem Zielgerät zu kontrollieren. Deshalb sind Kinder sicher im Netz.

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