Väterzeit und Elternzeit richtig beantragen (Anmeldewoche für Väter)

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Wichtig: Die „Anmeldewoche für Väter“ die Elternzeit oder Erziehungszeit nehmen, bzw. beantragen.

Elternzeit und Erziehungszeit nehmen und richtig beim Arbeitgeber beantragen.

Ebenfalls wichtig: Beim Rentenversicherungsträger anmelden

Elternzeit und Erziehungszeit richtig beantragen

Vater in Elternzeit zu sein, ist noch nicht unbedingt üblich. Dementsprechend sind auch die Vorbehalte bei Arbeitgebern und Kollegen immer noch vorhanden. Geht der Vater in Erziehungszeit, muss er einige Regeln beachten, damit auch der Arbeitgeber versöhnlich gestimmt bleibt.

Wichtig: Die „Anmeldewoche für Väter“ die Elternzeit oder Erziehungszeit nehmen, bzw. beantragen.

Während Frauen in der Erziehungszeit ohnehin vom gesetzlichen Kündigungsschutz geschützt sind, gelten für die Väterzeit andere Maßgaben. Kündigungsschutz für den Vater in Elternzeit gibt es erst ab acht Wochen vor dem Beginn der beantragten Elternzeit. Weil der Vater aber mindestens sieben Wochen vor der Elternzeit Bescheid sagen muss, hat er in dieser genau bestimmten Woche den Arbeitgeber über seine Absichten zu informieren.

Berufsrechtschutzversicherung?

Also ist genau abzuwägen wie der Arbeitgeber zu der Entscheidung des Vaters steht. Die Väterzeit sollte nicht übereilt eingereicht werden. Eine mögliche Kündigung, vor den acht Wochen durch den Arbeitgeber, kann aber gegen das Maßregelungsverbot des § 612a Bürgerliches Gesetzbuch verstoßen und nichtig sein. Eventuell ist der rechtzeitige Abschluss einer Berufsrechtsschutzversicherung sinnvoll.

Elternzeit beantragen:

Grundsätzlich haben auch Väter einen gesetzlichen Anspruch auf die Väterzeit, sofern das Kind im eigenen Haushalt lebt und der Vater in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis steht. Allerdings sollten die genannten Fristen eingehalten werde. Auch wenn diese dann nur noch relativ kurz ist, bleibt dem Arbeitgeber Zeit, sich um Ersatz zu kümmern. Ausnahmen gelten etwa bei Frühgeburten oder ähnlichen Komplikationen.

Noch einmal Papa!

Oftmals ist es überlegenswert, die Elternzeit in zwei Abschnitte zu teilen. In jedem Fall muss die Elternzeit bis zum vollendeten 8. Lebensjahr des Kindes abgegolten werden. So ergibt sich für den Vater in Elternzeit auch die Möglichkeit, beispielsweise mit dem Siebenjährigen die Freizeit nach der Schule gemeinsam zu verbringen.

Wird während der Elternzeit ein weiteres Kind geboren, kann die noch verbliebene Elternzeit des ersten Kindes noch voll genutzt werden. Das verlängert unter Umständen die gesamte Elternzeit und bringt dem Vater in Erziehungszeit noch mehr Zeit mit seinen Kindern.

Grundsätzlich sollten sich die Eltern bereits etwa in der Mitte der Schwangerschaft darüber verständigen, wer, wann und wie lang in Elternzeit geht. Dann können zur richtigen Zeit die notwendigen Anträge und Mitteilungen gemacht werden und der möglichen Väterzeit steht nichts im Wege.

Väterzeit ist Väterfreizeit?
Väterzeit wird oftmals verwechselt mit Freizeit für den Vater. Dieser Irrtum wird aber schon allein dadurch ausgeräumt, dass während der Väterzeit die Mutter regulär arbeiten gehen kann und so die Freizeit des Vaters erst nach der Betreuung des Kindes oder mit dem Kind stattfindet. Der künftige Vater in Elternzeit muss umgehend außer der Anmeldung der Elternzeit beim Arbeitgeber auch die Rentenversicherung informieren. Bei der Rentenkasse ist unter anderem anzugeben, wem die Kindererziehungszeiten gutgeschrieben werden sollen. Hierzu bedarf es einer gemeinschaftlichen Übereinkunft.

Elternzeit kann grundsätzlich für 36 Monate genommen werden. Dabei ist die Aufteilung zwischen Vater und Mutter frei wählbar. Unter Umständen können auch die vollen 36 Monate für den Vater in Elternzeit beansprucht werden. Allerdings sollte dabei auch daran gedacht werden, dass nur für ein Jahr Elterngeld gezahlt wird.

Links zum Thema Elternzeit:

Deutsche Rentenversicherung Kindererziehungszeiten

Die Wikipedia Definition von Elternzeit

Die Wikipedia Definition von Kindererziehungszeit

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