Autismus durch längerfristige Antibiotikaeinnahme und Magen-Darm-Erkrankungen

Autismus durch Antibiotika?

Es gibt Zweifel an der Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation, dass Autismus, wie z.B. bei Wikipedia beschrieben, eine angeborene und unheilbare Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung des Gehirns ist.
Der Autor dieses Beitrags kann fachlich nicht über Relevanz und medizinische Grundlagen einer am 27. März 2015 im Abendprogramm des deutsch-französischen Kultursenders Arte Dokumentation mit dem Inhalt: Hilfe bei Autismus (hier geht’s zur Dokumentation) urteilen, möchte aber dennoch auf diesen Beitrag hinweisen. Grund hierfür ist auch, dass dieser Beitrag auf arte ausgestrahlt wurde und die Sendungen dort, zumindest ein gewisses Niveau erhoffen lassen.

Inhaltsangabe der Dokumentation: Hilfe bei Autismus

In der Dokumentation wird der Theorie nachgegangen, ob Autismus durch eine nicht gesunde Darmflora begünstigt oder sogar ausgelöst werden kann. Grund für ein Ungleichgewicht der Bakterien in der Darmflora können beispielsweise veränderte Essgewohnheiten (wenn man z.B. auf einen anderen Kontinent auswandert), eine Magen-Darm-Erkrankung oder ein durch die Gabe von Antibiotika hervorgerufenes und nachhaltig etabliertes Bakterienungleichgewicht im Magen-Darm-Trakt sein. Ebenfalls wurde in der Dokumentation darauf hingewiesen, dass etwa 70 %  der autistischen Kinder an schweren Störungen im  Magen-Darm-Bereich leiden. Die gefilmten Kinder hatten in ihrer frühkindlichen Entwicklung eine starke Magen-Darm-Erkrankung oder eine länger andauernde Antibiotika-Therapie verordnet bekommen. Wie es z.B. nicht unüblich bei Ohrenschmerzen oder langwierigen Infektionen ist. Ebenfalls wurde über verschiedene Ansätze zu Diäten berichtet. Durch Diäten wurden die Auswirkungen der autistischen Erkrankung regelmäßig abgemildert.

Antibiotika im Kleinkindalter schädlich oder nützlich?

Antibiotika ist nach meiner Ansicht ein Segen. Als mir für mein Kind, bei einer langwierigen bakteriellen Infektion,  eine Antibiotika-Einnahme empfohlen wurde, habe ich  zugestimmt. Dennoch sehe ich die Häufigkeit und Sorglosigkeit im Umgang mit Antibiotika skeptisch. Antibiotika sind billig und werden daher teilweise vorsorglich oder unnötig verabreicht. Auch für einen behandelnden Arzt ist eine Antibiotikagabe verlockend. Regelmäßig verschwindet z.B. eine Ohrenentzündung in wenigen Tagen. Welches Elternteil möchte sich davon freisprechen dem vor Schmerzen weinenden Kind nicht zu helfen und ihm diese Medikation verwehren. Es ist aber auch so, dass durch längerfristige Antibiotika-Einnahme das Gleichgewicht der Bakterien in der Darmflora gestört werden kann. Diese Dokumentation berichtet über die Theorie, dass dadurch Autismus gefördert oder sogar ausgelöst werden kann. Auch wenn einige der ersten Resultate und Erkenntnisse im Bezug auf den Nutzen in der medizinischen Behandlung teilweise noch keinen direkten Wert haben, da bei der zeitweisen Abmilderung der Auswirkung von Autismus (neben den als positiv zu bewertenden Diäten) auch auf die Gabe von starken Antibiotika gesetzt werden muss. Es wird also nicht von einem Heilmittel für Autismus gesprochen, sondern maximal von einer Linderung der Symptome und einem hoffnungsvollen Ansatz. Da ich persönlich die Informationen aus dieser Theorie für so wichtig und beachtenswert halte, habe ich mich zu diesem Beitrag entschlossen, auch wenn ich keinen medizinischen Hintergrund habe und eben nur Vater bin. Bitte unterstützen Sie diese Internetseite. Bereichern sie diesen Beitrag durch einen Kommentar oder lassen sie uns an einer konstruktiven Kritik wachsen. Schenken Sie uns einen „Daumen hoch“ und teilen sie diesen Inhalt. Vielen Dank.

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